Mittwoch, 7. März 2012

Vorfreude

Derzeit schaue ich im Gewächshaus Knospen herbei. Seit die Tage länger werden und die Sonne das Haus wieder erwärmt, erwachen die Kakteen so langsam aus ihrem Winterschlaf. Und tatsächlich habe ich hier und da schon winzige Knospen ausgemacht. Noch einen Monat wird es dauern und dann gibt es wieder Blütenalarm. Solche Schönheiten wie diese werden sich öffnen:

Echinocereus knippelianus

Dienstag, 6. März 2012

Patch 2

Das ging ja schneller, als ich dachte. Schon ist Patch Nr. 2 fertig. Natürlich habe ich ein paarmal geribbelt, natürlich finde ich die Anleitung immer noch verwirrend und natürlich habe ich nach Fertigstellung auch einen heftigen Fehler entdeckt. Siehe das Kreuzsymbol rechts unten im Quadrat. Da ist eine Drehung in die falsche Richtung gegangen. Doch ich nehme ihn wohlwollend an und werde damit leben. Schließlich habe ich den Fehler stundenlang nicht bemerkt. Aufribbeln kommt jedenfalls nicht in Frage.

Probleme habe ich mit den M-Markierungen in der Strickschrift. Damit komme ich einfach nicht zurecht. Ich weiß, dass diese Abkürzung meint, ich soll eine Masche zunehmen, was ich beim Stricken auch tat. Doch irgendwie stimmte anschließend die Gesamtzahl der benötigten Maschen nicht mehr. Egal, was ich auch probierte und überlegte. Danach beschloss ich, diese Anweisung bei Unstimmigkeiten einfach zu ignorieren.

Der Entwurf von Vicki Sever hat mir viel Freude beim Nacharbeiten gemacht. Schön fand ich den Gedanken, die Symbole von Glaube, Liebe und Hoffnung zu verstricken. Und dabei bin ich nicht einmal gläubig. Oder vielleicht doch... auf meine Weise.

Vicki Sever

Die verstrickte Dienstagsfrage

Ich hab mich seit neuestem mal an Toe-Up-Socken probiert und finde das ganz herrlich, weil mir nie mehr das Garn ausgehen kann. Ich bin mit meinen zwei bisherigen Exemplaren auch eigentlich soweit zufrieden, nur die Ferse gefällt mir noch nicht so richtig, weil da kleine Löcherchen entstehen.

Deshalb meine Frage: Wie strickt ihr bei euren Toe-Up-Socken die Fersen am liebsten?

...fragte das Wollschaf in Woche 10/2012.

Leider habe ich bisher noch keine Socken von der Spitze an gestrickt.

Montag, 5. März 2012

Buttinette überall?

Fast scheint es so, als sei ich Buttinette verfallen oder würde von ihnen erpresst, nur noch Woll Butt zu verstricken. Aber ich kann Euch versichern - dem ist nicht so. Die in Folge vorgestellten Socken sind schon vor einer Weile unters Volk gebracht worden. Die Auftraggeberin entschied sich bei der Auswahl aus meinem Vorrat verblüffend häufig für die Butt-Garne. Warum auch nicht.

Diese dürften gut zu Jeans passen. Wie immer bei größeren Strümpfen, brauchte ich mehr als das 100 g-Knäuel und habe ein dunkelgrau meliertes Garn für Bündchen, Ferse und Spitze eingesetzt. So gefällt es mir immer wieder gut. Dem Herrn Neubesitzer gefällt's ebenso.

Woll Butt | Padua | Farben 3410 & 44864 (Bund, Ferse, Spitze) | Gr. 43 | Auftrag

Sonntag, 4. März 2012

Patch 1 fertig

Die Anleitung hat sich mir immer noch nicht so recht erschlossen und dennoch konnte ich gestern mein erstes Patch fertig stellen. Ich kann Frau Allerlei Strickerei nun besser verstehen und voll bestätigen: diese Arbeit wird nicht ohne einen gewissen Anteil Ribbelei und Improvisation erledigt werden können. Ein ausreichendes Maß des Abschauens wird ebenso erforderlich sein, wie allzeit wachsam über die entstehenden Muster zu blicken.

Beim Patch von Julie H. Levy funktionierte das alles noch recht gut. Allerdings war ich anfangs einfach nicht imstande, die blöden Noppen zu stricken. Vor mehr als 20 Jahren konnte ich das einmal. Nach eingehender Hilfe von meiner Frau kann ich es jetzt auch wieder. Immerhin - schon etwas gelernt.

Die Wolle ist ein Traum. Sie lässt sich prima verstricken, hakt nicht und ist absolut formstabil. Wenn man anderntags mal ein paar Maschen ribbeln muss, ist der Faden nicht gekräuselt. Bleibt das so, dann bin ich vollends zufrieden.

Das fertige Patch ist noch ungewaschen und daher etwas verspannt im Gerippe. Ich denke, ich wasche mehrere fertige Patches gleichzeitig, wenn ich dazu Lust habe. Fürs Foto habe ich Nr. 1 auf einem Kissen festgesteckt:

Julie H. Levy

Freitag, 2. März 2012

Aran Afghan angeschlagen

Ich konnte es nicht erwarten, das Garn zu verstricken, also wickelte ich den ersten 100 g-Strang auf ein Knäuel und legte los. Die Anleitung des Aran Afghan erscheint mir zu Beginn etwas irre, aber da werde ich mich sicher einlesen. Angefangen habe ich mit Patch 2 aus dem Heft. Das ist angeblich nicht so schwer zu stricken.

Donnerstag, 1. März 2012

Großprojekt gestartet

Seit ich den Great American Aran Afghan das erste Mal gesehen hatte, war es um mich geschehen. Ich mag Zöpfe, Rechts-Links-Muster und alles, was zur Aran-Strickerei dazu gehört sowieso sehr. Und so kreiste die wunderschöne Decke in den letzten Jahren immer wieder einmal in meinem Kopf herum. Nun, manche Dinge brauchen eben länger. Um die Jahreswende wurde mein Verlangen nach solch einem riesen Projekt immer stärker und zwischen den zahlreichen Socken muss auch einmal etwas anderes auf andere Nadeln.

Zuerst besorgte ich mir die Anleitung, die es einfach online zu kaufen gibt. Danach begann die Suche nach dem geeignteten Garn. Da ich ja nicht so der Poly-Typ bin, kam nur 100 % Wolle im Frage. Dabei konnte ich gleich noch einen Wunsch realisieren. Bei Buttinette entdeckte ich ein Garn, das meinen Vorstellungen recht gut entsprach. Trachtenwolle aus Tirol. 100 % Schurwolle, Nadelstärke 3-4, vom Preis her akzeptabel. Ein solches Garn wollte ich auch schon immer einmal verarbeiten. Das habe ich dann geordert.


Am Mittwoch erhielt ich nun die Bestellung. Ein ganzer Karton voll Wolle! Sensationell. Vom ersten Eindruck her bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Die Farbe gefällt mir, das Garn fühlt sich überhaupt nicht kratzig an und es ist recht voluminös. Jetzt kann es losgehen.