Dienstag, 31. Mai 2016

Lang vorbei

Ich möchte gern noch die Blütenbilder des vorher gezeigten Echinocereus knippelianus ssp. kaplanii nachreichen.

28. April 2016
1. Mai 2016
Alle sieben Knospen kamen zur Blüte und bedeckten den Pflanzenkörper komplett. Je älter der Kaktus wird, umso reicher blüht er.

Sonntag, 29. Mai 2016

Hallo Erde, hier ist Antje

Was ist eigentlich los hier? Und wieso liegt der letzte Beitrag schon anderthalb Monate zurück? Das fragte mich kürzlich eine treue Leserin und das möchte ich auch gern wissen. So eine Blogflaute gab es noch nie.

Erklärungen gäbe es viele. Einfache Interessenskonflikte. Es standen und stehen andere Themen im Mittelpunkt. Ich bin voll und ganz dem Blütenrausch meiner Kakteensammlung erlegen. (Und habe Spaß dabei.) Ich werkele im Garten, was ab und an Not tut. Ich male in Malbüchern herum. Ich stricke, ich faulenze. Ich arbeite auch noch. Nur gebloggt habe ich nicht.

Wie dem auch sei, die Schubladen-Socken habe ich endlich geknipst und kann wieder loslegen. Hier ist Phil Folk 100, moduliert zu neuen Socken für den kommenden Adventmarkt. - Ja, nur noch ein gutes halbes Jahr, dann isses wieder soweit.

Phildar | Phil Folk 100 | Farbe 100 [Roseau] | Größe 40/41 | Sockenkiste

Dienstag, 12. April 2016

Der Dienstagskaktus

Einen Monat später sieht der schon vorgestellte Echinocereus so aus:

Echinocereus knippelianus ssp. kaplanii - macht Knospen
Insgesamt habe ich sieben Knospen gezählt. Ich glaube, der fühlt sich wohl.

Mittwoch, 6. April 2016

Noch am Stricken dran

Für alle, die glauben, ich habe dem Stricken mittlerweile Adé gesagt, gebe ich ein Lebenszeichen von mir. Ich bin sehr wohl mit Nadeln beschäftigt und werkele an letztens erwähnter Jacke herum. Es dauert eben etwas. Inzwischen sind die Vorderteile und der Rücken fertig und ich arbeite an den Ärmeln.

Der Grund für meine Posting-Abstinenz der letzten Tage
Übrigens muss ich an dieser Stelle die Vorzüge der Symphonie Holzrundstricknadeln erwähnen. Ich bin tausenmal froh darüber, dass ich mir welche gekauft habe. Der direkte Vegleich mit alt hergekommenen Rundstrickern liegt mir förmlich in der Hand, wenn ich das Bündchen mit zwei Nadelgrößen kleiner stricke (leider vergaß ich genau diese Größe zu besorgen) und mir mit den rutschigen Metallnadeln und diesem oberstörrischen Seil fast einen abbreche. Wenn ich dann zur Holznadel greife, atme ich auf und das Stricken wird wieder leichter. Wie konnte man früher nur mit diesen starren Seilen stricken?

Nun ja, glücklicherweise darf ich die Musterflächen wesentlich entspannter stricken. Bald geht es an die Feinarbeiten wie Teile zusammennähen und Jackenbund anstricken. Und Knöpfe muss ich noch besorgen...

Dienstag, 22. März 2016

Der Dienstagskaktus

Mammillaria fraileana

Samstag, 19. März 2016

Creativa

Seit Jahren schon wollten wir die Creativa in Dortmund besuchen. Schießlich wohnen wir in Bochum gleich nebenan und haben es bis zu den Westfalenhallen nicht weit. Heute Mittag war's dann soweit. Ich war erstaunt, dass wir direkt an der Westfalenhalle 1 parken konnten, denn eigentlich rechnete ich mit einem Besucherandrang von einiger Größe. Erstaunt war ich auch über die Preise. Bis wir an die Stände gelangten, waren wir zwei schon 36 Euro für Parken, Eintritt und Garderobe los.


Es war mal ganz interessant zu schauen, was es im Bastelbereich alles gibt. Das Angebot an Wolle fand ich eher deprimierend, was aber auch daran gelegen haben mag, dass ich anhand des Lageplans leider nicht erkennen konnte, wo Wolle bzw. Garne zu finden waren. Unter dem Dachbegriff "Textiles Gestalten" sind nun einmal viele Gewerke zuhause.

Dafür bin ich an gefühlten zehn Ständen mit Stempeln (für Scrapbooking etc.) vorbei geschlendert und habe jede Menge Perlen in allen Variationen gesehen. Stoffe gab es reichlich - und wirklich sehr schöne. Ungünstig fand ich die Verteilung der Stände für "Textiles Gestalten". Man musste dafür in drei verschiedene und relativ weit auseinander liegende Gebiete marschieren. Das hätte ich mir kompakter gewünscht.

Natürlich fanden wir Anbieter für Strickgarne. Ein Stand präsentierte Wolle von Zitron. Dort verweilten wir einige Zeit und ich bedauerte wieder einmal, dass ich nicht so ein Tücher- oder Schal-Fan bin. Katia war überproportional vertreten. Auch die bewährten Schoppel-Zauberbälle konne ich an verschiedenen Ständen sehen. Ich kaufte mir einmal die "Frischen Fische", denn mein altes Paar könnte ja den Geist aufgeben und dann? Andere bekannte Marken fand ich gar nicht.

Ich hätte mir z.B. gewünscht, mehr exquisite Garne zu  entdecken oder einfach die ganze Sortimentbreite aller gängigen Marken vergleichen zu können. So hoffte ich, einmal die Farbpalette von Jamieson's of Shetland sehen zu können oder evtl. die Qualität von Jamieson & Smith fühlen zu können. Nichts von alledem. Aber ich weiß jetzt, dass Lopi-Garn sehr fest und hart im Griff ist.

Hierbei kann ich erwähnen, dass ich am Stand von Bernhard Dankbar das erste Mal Nadelbinde-Arbeiten ansehen und befühlen konnte. Vor einigen Jahren sah ich ihn in einer TV-Sendung, in der er vom Nadelbinden berichtete. Bis dato hatte ich noch nichts von dieser uralten Technik gehört. Heute konnte ich mir ein gutes Bild von den gebundenen Sachen machen. Die Resultate sind entweder sehr fest oder relativ locker, aber in jedem Fall ziemlich rustikal. Ich finde es gut, dass die Technik am Leben bleibt, aber für mich wäre das nichts.

Nun ja, alles in allem habe nicht mehr als den einen Zauberball mit nach Hause genommen, was ich in Anbetracht meiner Vorräte sehr gut finde. Gern hätte ich noch mehr Inspirationen mitgenommen. So hatte ich intensiv nach Fair Isle-Arbeiten Ausschau gehalten, aber leider (bis auf fertige Stricksets für Armstulpen) nichts derartiges finden können. Vielleicht bin ich auch mit falschen Erwartungen zur Messe gegangen. Wobei - nein - richtige Erwartungen hatte ich eigentlich nicht, eher Hoffnungen. Insofern bin ich auch nicht enttäuscht, sondern sehe den Nachmittag eher als Erfahrung, die ich nicht mehr haben muss. Das trifft es ganz gut. (Fotos von der Messe gibt es übrigens nicht, da das Fotografieren verboten war. Schade.)

Donnerstag, 17. März 2016

Verflixt und zugenäht!

Wie lange habe ich nun schon meine Overlock-Maschine? Muss mal nachdenken - Moment - ah ja, ziemlich genau drei Jahre (klick mal). Eine Schande, dass ich damit noch nichts genäht habe!

Ich muss gestehen, dass ich davor immer Scheu hatte, denn das Maschinchen schien mir einfach zu kompliziert. Einmal muss man sich doch aber der Herausforderung stellen, dachte ich mir neulichst, als ich einen etwas zu kurz geratenen Bademantel mit einem Badetuch verlängern wollte.

In Betrieb genommen und für gut befunden
Dazu, dachte ich, käme die Overlock gerade recht, denn die kann ruckzuck tolle Säume nähen. So war es dann auch, nachdem ich zuvor ungefähr zwei Stunden brauchte, um die Funktionalität der Nähmaschine zu studieren, ergründen und auszuprobieren. Verflixte Technik? Eigentlich nicht. Das Verständnis kam mit der schrittweisen Ergründung der Bedienungsanleitung. Plötzlich kamen Erinnerungen an mein früheres Berufsleben zutage, in dem ich einige Male mit "3-Faden-Überwendlich-Maschinen" (so nannten wir sie jedenfalls) zu tun hatte.

Irgendwann war ich schließlich soweit, dass ich auf's Pedal treten konnte und die kleine Overlock lossauste. Sie läuft sehr gut und ich glaube, ich habe sie für den Anfang verstanden.

Bademantel ist verlängert und zwei Waschlappen sind auch noch dabei herumgekommen